Förderung durch “Neustart Kultur”

Auch weiterhin können Künstler:innen, Kulturschaffende und Kulturbetriebe Mittel aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR beantragen. Ins Leben gerufen wurde es im Sommer 2020, um spartenübergreifend Mittel für pandemiebedingte Investitionen und Digitalisierung zur Verfügung zu stellen. Bereits am Jahresende war mit 900 Millionen Euro fast das gesamte Volumen von einer Milliarde Euro ausgeschöpft.

Das hat die Bundesregierung veranlasst, das Programm um eine weitere Milliarde Euro aufzustocken und so weiterhin die Notlage im Kulturbereich abzufedern und die kulturelle Infrastruktur zu erhalten. Der Förderschwerpunkt liegt auf Hilfen für Künstler:innen und Stipendienprogrammen.

60 Förderprogramme in zwölf Sparten

Die Laufzeit das Programm wurde inzwischen bis Ende 2022 verlängert. So werden etwa kleinere und mittlere privatwirtschaftlich finanzierte Kulturstätten und –projekte unterstützt, die Aufträge an Soloselbstständige und freiberuflich Tätige vergeben. Dazu kommen Stipendienprogramme, Förderungen pandemiebedingter Investitionen in Umbau und Gesundheitsschutz sowie die Unterstützung der vom Bund geförderten Einrichtungen und Projekte.

Insgesamt gibt es 60 Förderprogramme für zwölf Sparten. Unterstützt werden Film und Kino, spartenübergreifende Digitalprogramme, Museen, Bibliotheken, Tanz, Theater, Rundfunk, Literatur und Buchbranche, Bildende Kunst und Galerien, Musik, Festivals und Musikclubs sowie Gedenkstätten. Darüber hinaus gibt es drei Programme in der Sparte “Weitere Kulturorte”, in der kulturelle Zentren und Zirkusse Fördermittel beantragen können. Außerdem gehört zu dieser Sparte der “Kultursommer 2021”, aus dem ein Großteil der Mittel für den Osnabrücker “KulturTriathlon” stammt.

Einen Überblick über die Fördermöglichkeiten gibt es auf der Website der Bundesregierung:
Neustart Kultur

Foto: Pixabay/Steve Buisinne