Lost in Heaven

Die Zerbrechlichkeit der Zivilgesellschaft thematisiert der Künstler Lothar Nordmann in seiner Ausstellung “Lost in Heaven”. Inspiriert wurde er von zwei Ereignissen im Jahr 2020: dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland und den Präsidentenwahlen in den USA. Sie haben ihn veranlasst, Fragen nach der Verbindung von Lüge und Wahrheit, Verschwörungstheorien und wissenschaftlichen Fakten, Glauben und rationalen Gedanken zu stellen. Seine Bilder und Objekte werden im Ausstellungsraum des Berliner Carrée am Berliner Platz gezeigt.

Zu sehen sind unter anderem die zwei titelgebenden Skulpturen “Lost in Heaven”. Herzstück der Ausstellung sind zwei großformatige, abstrakte Portraits des Schriftstellers Erich Maria Remarque und des Künstlers Friedrich Vordemberge-Gildewart. Die aus Osnabrück stammenden Künstler haben Weltruhm erlangt und stehen für die Ideale der Friedensstadt Osnabrück.

Lothar Nordmann beteiligte sich im September 2021 am KulturTriathlon-Projekt “Kunst sichtbar”. Er gestaltete eine Litfaßsäule an der Ecke Hannoversche Straße / Großer Fledderweg, auf der er die Portraits zweier im Mittelmeer verschollener Mädchen zeigte.

“Lost in Heaven”, Ausstellungsraum des Berliner Carrée, bis 7. Februar 2022

Foto: Lothar Nordmann