Drei Fragen an Ragnar Gischas

Was bedeutet der Kulturmarathon für Sie?
Der Kulturmarathon schafft aus meiner Sicht Künstlern die Möglichkeit der Präsentation und ist ein Sprachrohr, um auf die Probleme und Sorgen der Kunstschaffenden aufmerksam zu machen.

Wie haben Sie die Corona-Phase bezüglich der Kultur bislang erlebt?
Die Einschränkungen im Kulturbetrieb erlebe ich persönlich als großen Einschnitt, sowohl in Hinsicht auf die Situation der Kulturschaffenden, als auch in Hinsicht auf die Kultur als Freizeitgestaltungsmöglichkeit.
Sicherlich ist durch Online-Veranstaltungen einiges möglich, aber der reale Austausch und auch das gemeinsame Erleben von Kultur fehlt.

Was wünschen Sie sich in der Zukunft für die Kulturlandschaft in Osnabrück?
Ich würde mir hinsichtlich der Kulturlandschaft in Osnabrück ein breiteres und offeneres Spektrum wünschen und auch deutlich mehr Investition in die Kultur und die Kulturschaffenden, eine Förderung von Ateliers oder die Einrichtung geförderter Ateliergemeinschaften mit Ausstellungsmöglichkeiten.

FOTO: MICHAEL STANGE