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TRANSITION ist ein gemeinsames Förderprogramm der Felicitas und Werner Egerland Stiftung und der Stadt Osnabrück im Rahmen des kulturmarathon – Gemeinsam für Osnabrück.  Es dient der perspektivischen Stabilisierung von Kunst, Kultur und Kultureller Bildung in Zeiten der Corona-Pandemie.

Die anhaltende Covid-19-Situation stellt Künstler*innen, Kulturschaffende sowie Kunst- und Kulturvermittler*innen vor existentielle Fragen. Nicht nur die akute Einkommenslage ist oftmals sehr schwierig, sondern auch die Frage, welche Perspektiven es für ihre Arbeit unter fortdauernden – und oft wechselnden – Hygiene-Maßnahmen gibt. Es ist zu befürchten, dass ein „Zurück zum Davor“ in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist. Das Förderprogramm TRANSITION soll Kunst- und Kulturschaffenden sowie -Vermittelnden dabei unterstützen, ihre Arbeits- und Präsentationsformen den wechselhaften Bedingungen der pandemischen Situation anzupassen, um somit auch mittel- bis langfristig ihre Arbeit fortsetzen zu können.

Auf diese Weise das kulturelle Leben der Stadt vielfältig und für Kinder und Jugendliche das breite Angebot an ästhetischer Erfahrung und kultureller Bildung aufrecht zu erhalten. Dies soll zum einen geschehen durch die finanzielle Förderung der Entwicklung von Modellprojekten: TRANSITION fördert explizit Entwicklungsphasen. Kulturschaffende und Kulturvermittler*innen sollen Gelegenheit bekommen, die Erfahrungen des letzten Jahres auszuwerten und daraus an einer modellhaften Projektskizze ein mögliches Konzept für die künftige Arbeit zu entwickeln.

Zum anderen legt TRANSITION einen Schwerpunkt auf den Austausch von Erfahrungen und Konzepten. Durch TRANSITION soll eine Informationsplattform entstehen, auf der sich auch über den Kreis der Geförderten hinaus Kulturschaffende und Kulturvermittler*innen durch die vorgestellten Ideen und Erfahrungen für die eigene Arbeit unter den Bedingungen der Covid-19-Pandemie inspirieren lassen und somit ihre Widerstandskraft stärken können.