Drei Fragen an Ralf Hellige, Vorstandsmitglied Stiftung der Sparkasse Osnabrück

Was bedeutet der Kulturmarathon für Sie?
Der Kulturmarathon ist für mich eine gelungene Initiative der Stadt Osnabrück und der großen Stiftungen der Region, damit das kulturelle Leben in Osnabrück nach dem Corona-Einbruch wieder ermöglicht wird.

Wie haben Sie die Corona-Phase bezüglich der Kultur bislang erlebt?
Viele Antragsteller mussten Ihre Vorhaben auf nicht absehbare Zeit zurückstellen. Das hat zu einer großen Verunsicherung der Künstlerinnen und Künstler geführt. Neben den materiellen Einbußen traten auch die vollständig fehlenden Kontakte zum Publikum, ein Zustand, der bei den Darbietenden mindestens genauso schwierig wog.

Was wünschen Sie sich in der Zukunft für die Kulturlandschaft in Osnabrück?
Corona ist nicht vorbei. Ich wünsche mir, dass sich die Künstlerinnen und Künstler mit den neuen, sich immer wechselnden Rahmenbedingungen arrangieren können und auch mit einer Portion Optimismus und Kreativität die Osnabrücker Kulturlandschaft aktiv gestalten werden. Und natürlich wünsche ich mir ein offenes, neugieriges und begeistertes Publikum, das diese Leistungen angemessen honoriert.

FOTO: RALF HELLIGE